Tag 8 – Emotionsarbeit & Frustrationstoleranz
Professionell fühlen. Bewusst regulieren. Gesund bleiben.
8 Unterrichtseinheiten | 25 Kapitel
Mit Prof. Dr. Sandra Bensch und Dr. Cornelia Schmedes
„Heute ist nicht mein Tag …“
Diesen Satz hören wir oft.
Und manchmal denken wir ihn selbst.
Pflege ist Beziehungsarbeit.
Praxisanleitung ist Beziehungsarbeit.
Führung ist Beziehungsarbeit.
Und Beziehungsarbeit ist immer Emotionsarbeit.
Warum dieser Tag notwendig ist
In vielen Dienstleistungsberufen wird trainiert, wie man mit schwierigen Kunden umgeht.
In der Pflege ist die Situation anders:
Tag 8 zeigt, wie Emotionsarbeit im Pflegekontext professionell gestaltet werden kann – ohne sich selbst auszubrennen.
Ihr Kompetenzgewinn
Nach Abschluss dieses Fortbildungstages können Sie:
🔹 Emotionsarbeit fachlich einordnen
Wissenschaftlich fundiert
Dieser Tag integriert:
Wie viel Nähe ist professionell – und wie viel Distanz ist gesund?
Praxisnah und konkret
Sie analysieren u. a.:
Für Einrichtungen & Träger
Tag 8 unterstützt Sie dabei:
Nicht nur ein Wohlfühlthema.
Ein unbequemer Gedanke
Viele glauben:
„Ich bin halt so.“
Aber Emotionsregulation ist trainierbar.
Walter Mischel zeigte:
Nicht die Versuchung entscheidet –
sondern wie wir über sie denken.
Oder in den Worten von Epiktet:
Nicht die Ereignisse beunruhigen uns,
sondern unsere Sichtweise auf sie.
Umfang
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat über 8 Unterrichtseinheiten.
Die Fortbildung ist bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP, Anerkennungsnummer 20200606) registriert und wird mit 8 Fortbildungspunkten bewertet.
Für Teilnehmende aus Österreich werden 16 ÖGKV PFP® (Pflegefortbildungspunkte) gemäß GuKG angerechnet.
Zum Schluss
Professionell sein heißt nicht, keine Gefühle zu haben.
Professionell sein heißt,
mit Gefühlen arbeiten zu können –
ohne von ihnen gesteuert zu werden.
Tag 8 stärkt genau diese Fähigkeit.
Professionell fühlen. Bewusst regulieren. Gesund bleiben.
8 Unterrichtseinheiten | 25 Kapitel
Mit Prof. Dr. Sandra Bensch und Dr. Cornelia Schmedes
Diesen Satz hören wir oft.
Und manchmal denken wir ihn selbst.
Pflege ist Beziehungsarbeit.
Praxisanleitung ist Beziehungsarbeit.
Führung ist Beziehungsarbeit.
Und Beziehungsarbeit ist immer Emotionsarbeit.
In vielen Dienstleistungsberufen wird trainiert, wie man mit schwierigen Kunden umgeht.
In der Pflege ist die Situation anders:
- körperliche Nähe
- Intimität
- Ekel
- Scham
- Machtgefälle
- existenzielle Situationen
- Tod
Tag 8 zeigt, wie Emotionsarbeit im Pflegekontext professionell gestaltet werden kann – ohne sich selbst auszubrennen.
Nach Abschluss dieses Fortbildungstages können Sie:
🔹 Emotionsarbeit fachlich einordnen
- zwischen Emotionsarbeit und Gefühlsarbeit differenzieren
- affektive und nicht-affektive Gefühle unterscheiden
- Basisemotionen im Pflegekontext analysieren
- Tiefenhandeln vs. Oberflächenhandeln unterscheiden
- emotionale Dissonanz erkennen
- Darstellungsregeln reflektieren
- situativ entscheiden, wann welches Vorgehen angemessen ist
- Lernende bei Ekel, Scham, Unsicherheit begleiten
- Intimpflege professionell reflektieren
- unsympathischen Patienten respektvoll begegnen
- Mitgefühl und Distanzierung austarieren
- Atem- und Körpertechniken anwenden
- „Wenn–Dann“-Pläne zur Selbststeuerung entwickeln
- kognitive Umbewertung (Reframing) nutzen
- Impulskontrolle stärken
- Stressoren intern vs. extern unterscheiden
- Challenge-Reaktion verstehen
- kurzfristigen vs. chronischen Stress differenzieren
- Hauptsymptome des Burnout-Syndroms einordnen
- Burnout von Depression unterscheiden
- Frühwarnzeichen identifizieren
- Resilienzstrategien entwickeln
- Praemeditatio malorum anwenden
- ACT-Prinzipien (Akzeptanz-Commitment) integrieren
- Ambiguitätstoleranz trainieren
- Gelassenheit bewusst kultivieren
Dieser Tag integriert:
- Hochschilds Konzept der Emotionsarbeit
- arbeitspsychologische Forschung zu Deep vs. Surface Acting
- Stressforschung (Amygdala, Inflammation, IL-6)
- Resilienz- und Burnout-Modelle
- Mischels Marshmallow-Experiment zur Selbstkontrolle
- neuropsychologische Erkenntnisse zur Affektkontrolle
Wie viel Nähe ist professionell – und wie viel Distanz ist gesund?
Sie analysieren u. a.:
- Anleitungssituationen zur Intimpflege
- Fallbeispiele zur Impulskontrolle
- Teamkodex und offene Emotionskultur
- Distanzierungstechniken (sachbezogen, psychisch, sozial, physikalisch)
- „Je-mehr-desto“-Strategien
- ABC-Denken nach Ellis
- persönliche Regulationsstrategien
- Frustrationstoleranz-Trainings
- Kaizen-Vorschläge für Ihr Team
- konkrete Transferaufgaben für Ihre Lernenden
Tag 8 unterstützt Sie dabei:
- emotionale Überlastung frühzeitig zu erkennen
- Burnout-Risiken zu reduzieren
- resiliente Teams aufzubauen
- Konfliktkosten zu senken
- Ausbildungsabbrüche zu vermeiden
- eine professionelle Emotionskultur zu etablieren
Nicht nur ein Wohlfühlthema.
Viele glauben:
„Ich bin halt so.“
Aber Emotionsregulation ist trainierbar.
Walter Mischel zeigte:
Nicht die Versuchung entscheidet –
sondern wie wir über sie denken.
Oder in den Worten von Epiktet:
Nicht die Ereignisse beunruhigen uns,
sondern unsere Sichtweise auf sie.
- 8 Unterrichtseinheiten
- 25 strukturierte Kapitel
- Videoanalysen
- Reflexionsaufgaben
- Quiz-Elemente
- umfangreiches Downloadmaterial
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat über 8 Unterrichtseinheiten.
Die Fortbildung ist bei der Registrierung beruflich Pflegender (RbP, Anerkennungsnummer 20200606) registriert und wird mit 8 Fortbildungspunkten bewertet.
Für Teilnehmende aus Österreich werden 16 ÖGKV PFP® (Pflegefortbildungspunkte) gemäß GuKG angerechnet.
Professionell sein heißt nicht, keine Gefühle zu haben.
Professionell sein heißt,
mit Gefühlen arbeiten zu können –
ohne von ihnen gesteuert zu werden.
Tag 8 stärkt genau diese Fähigkeit.
Quellenangaben aller Text-, Bild- und Musikquellen und Lizenzen werden vollständig im Downloadbereich des Seminares aufgelistet.
Course plan
Intro
Quellennachweis
Bonus
Kapitel 01
Kapitel 02
Kapitel 03
Kapitel 04
Kapitel 05
Kapitel 06
Kapitel 07
Kapitel 08
Kapitel 09
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25