Injektionspunkte Zornesfalte/Glabella
Injektionspunkte Zornesfalte-Glabella.png
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Injektionspunkte Zornesfalte/Glabella

Injektionspunkte Zornesfalte/Glabella

Die Behandlung der Zornesfalte konzentriert sich auf drei Hauptmuskeln: den Musculus corrugator supercilii, den Musculus procerus und teilweise den Musculus depressor supercilii.


Typische Injektionspunkte:

  • Musculus corrugator supercilii:
    • Zwei Punkte auf jeder Seite, etwa 1 cm oberhalb der Augenbraue und 1 cm lateral der Nasenwurzel.

  • Musculus procerus:
    • Ein Punkt in der Mitte, direkt über der Nasenwurzel.


Injektionstiefe:

  • Oberflächliche subkutane Injektion und intramuskuläre Injektion: Die Injektionen sollten sowohl subkutan als auch intramuskulär erfolgen, um die Muskelaktivität effektiv zu reduzieren.
  • Tiefe: In der Regel etwa 2-4 mm tief, abhängig von der Dicke der Haut und der Muskulatur des Patienten.
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Injektionsschema Glabella Mittlere Gesamtdosis:

5 Injektionspunkte à 4 IE bzw. 10 Speywood E

Injektionstechnik:

Alle Injektionspunkte erfolgen oberhalb des zu tastenden Orbitarands. Die Augenbraue darf nicht als Referenzstruktur verwendet werden, da diese variiert und durch Zupfen in der vermeintlichen Position verändert werden kann. Diese Punkte sind nur Vorschläge, Therapie immer individuell! Der laterale Punkt kann ggf. durch tangentiale Injektion retrograd entlang des M. Corrugator supercilii erfolgen.

Komplikationen:

Asymmetrie. Levatorptosis bei Injektion oder Spreading hinter Septum orbiculare. Hämatome. Vorübergehende Kopfschmerzen. „Mephistozeichen“ durch Hoch-stehen der lateralen Augenbraue durch Hyperaktivität des M. Frontalis. Brauenptose bei zu kranialer Injektion durch Diffusion.