Injektionsschema Hals
Mittlere Gesamtdosis:
Nach Festlegung einer Gesamtdosis (max. 20-50 IE bzw. 50-125 Speywood E wird die Dosis auf die prominenten medialen und lateralen Platysmastränge sowie auf die Platysmaansätze im Bereich der Mandibulakante (bewirken die Ausbildung der Hamsterbäckchen, sogenanntes „Jowling“) aufgeteilt.
Pro Strang werden ca. 2-4 Injektionspunkte im Abstand von ca. 2 cm mit durchschnittlich 2-3 IE bzw. 5-7,5 Speywood E behandelt.
Injektionstechnik:
Die Injektionen erfolgen oberflächlich in einem 30-45 Grad Winkel.
Es ist ratsam, den jeweiligen angespannten Strang zwischen Daumen und Zeigefinger während der Behandlung zu fixieren, um ein Spreading in tiefere Halsmuskeln zu vermeiden.
Auf höhere Dosierungen und zu mediale Injektionen im vorderen Halsbereich ist zwecks Meidung einer Dysphagie oder Dysphonie zu verzichten.
Für die Behandlung geeignet sind nur die Patienten, die während des Sprechens oder bei Muskelanspannung ein deutliches Hervortreten der Platysmastränge zeigen. Andernfalls ist die Behandlung ineffektiv. Patienten mit stärkerer Elastose am Hals sollten nicht behandelt werden, da ein Risiko für das Absinken der Haut besteht.