Dieses Angebot beinhaltet sowohl praktische als auch theoretische Übungen.
Boden – und Energiearbeit, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen sind genauso wie das Reiten und Longieren Bestandteil der Einheiten.
Hier beschäftigen wir uns unter anderem mit der Gesunderhaltung und Gymnastizierung der Pferde und Ponys; Anatomie für den Alltag, Schulung der eigenen Balance, die Bedeutung der Atmung, speziesübergreifende Körpersprache und Kommunikation, Verfeinerung der Wahrnehmung und Hilfengebung, Verbesserung von Losgelassenheit und Durchlässigkeit.
Ich möchte Pferde und Menschen dort abholen, wo sie stehen.
Reiten und generell das Zusammensein mit den Pferden und Ponys ist für mich ein feines Zusammenspiel aus Körper, Geist und Seele.
Mein Hauptanliegen ist die Losgelassenheit. Der Fachbegriff der Reitlehre hierfür ist die psychische Losgelassenheit, der die physische Losgelassenheit folgen soll.
Die wichtigste Grundlage ist für mich dementsprechend, die Bereitschaft und Offenheit des Menschen, sich den Emotionen zuzuwenden und den eigenen Körper zu erforschen.
Jedes Verhalten ist begründet, es wird durch Emotionen motiviert und ist als ein Ausdruck von Bedürfnissen einzuordnen.
Jedes Verhalten, jeder Ausdruck ist logisch, selbst wenn es aus deinem ersten Eindruck heraus „unerwünscht“ ist. Verhalten ist aus meiner Sicht eine Bedürfniskommunikation, die keinesfalls unterdrückt oder sogar bestraft werden sollte, weder bei Zwei- noch bei Vierbeinern!
Mein Anliegen ist es dir beim Erkennen, Wahrnehmen und Annehmen zur Seite zu stehen - euch beide in Freude und Leichtigkeit und als Partner zu erleben. Mit dieser Basis können wir sowohl in die Ausbildung als auch ins Training gehen.
In diesem Zusammenhang Grenzen zu setzen bedeutet für mich, natürliche Bedürfnisse und Prioritäten erkennen und danach zu handeln.
Grenzen und liebevolle Klarheit geben Sicherheit, Wohlbefinden, Motivation und ermöglichen die Gesunderhaltung des Pferdekörpers, das als Lauf- und Steppentier geboren wurde, nicht als Lastenträger.