Onlinekurs: Augenhöhe statt Strafen: Achtsam führen

Strafen gehören in vielen pädagogischen Kontexten noch immer zum Alltag. Doch welche Auswirkungen haben sie – und welche Alternativen gibt es? In diesem Modul setzt ihr euch intensiv mit dem Thema Strafen, Gewalt und achtsame Führung in der Pädagogik auseinander.

Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen und Zahlen betrachten wir, wie verbreitet strafende Verhaltensweisen sind und warum Erwachsene in belastenden Situationen häufig darauf zurückgreifen. Dabei nehmen wir auch Stressoren im pädagogischen Alltag in den Blick, die solche Reaktionen begünstigen können.

Ihr reflektiert unterschiedliche Formen strafender Handlungsweisen und setzt diese in Beziehung zu einer haltgebenden, bedürfnisorientierten Pädagogik. Auch das Schutzkonzept als Qualitätsstandard wird betrachtet, um die Sicherheit und Bedürfnisse aller Beteiligten in den Mittelpunkt zu stellen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Auseinandersetzung mit pädagogischer Berufsethik, unter anderem anhand der Reckahner Reflexionen, die eine respektvolle und ethische Grundhaltung im Umgang mit Kindern betonen.

Der Kurs zeigt Wege auf, wie Begleitung und Führung ohne Strafen gelingen können – durch eine achtsame Haltung, klare Orientierung und einen respektvollen Umgang, der Vertrauen schafft und Entwicklung ermöglicht.

Inhalte:
  • Gewalt & Strafen: Raus aus der Tabuzone
  • Ein Blick in die Forschung und Zahlen
  • Warum strafen Erwachsene? Mögliche Ursachen (Stressoren)
  • Strafende Verhaltensweisen im Blick
  • Strafendes Verhalten in Abgrenzung zu haltgebender Pädagogik
  • Folgen von Strafen
  • Das Schutzkonzept als Qualitätsstandard
  • Warum wir eine Berufsethik brauchen:

Kursleiterin: Kathrin Hohmann
Nutzungsdauer: 24 Monate