Lektion 1 Warum wir messen, bevor wir beginnen

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Erläuterung: Warum wir messen, bevor wir beginnen


 

Veränderungen nehmen wir oft nicht wahr, weil wir uns schnell an den aktuellen Zustand gewöhnen. Ein einfacher Beweglichkeitstest gibt uns einen konkreten Orientierungspunkt - etwas, mit dem wir nach der Behandlung vergleichen können.

Wir nutzen die Rotation des Oberkörpers nach rechts und links. Diese Bewegung involviert die Brustwirbelsäule, die Schultern, die Halswirbelsäule, die Lendenwirbelsäule und die tiefen Rückenmuskeln - und damit auch das Bindegewebe rings um all diese Strukturen.


Zwei Arten von Rotation

  • Aktiv (selbst drehen): Du drehst dich selbst  aus eigener Kraft so weit wie möglich. Beobachtet wird: Wie weit? Was sehe ich? Wo endet meine Bewegung?
  • Passiv (drehen lassen): Eine Partnerin, ein Partner dreht sanft. Hier zeigt sich oft eine etwas größere Bewegungsreichweite - und das Endgefühl der Bewegung (weich oder hart) wird besonders deutlich.

Das Endgefühl ist wichtig: Fühlt sich der Endpunkt weich und federnd an, oder hart und schmerzhaft? Nach der Behandlung verändert sich oft genau dieses Endgefühl - es wird meist weicher.