Bachblüten für Pferde – emotionale Zustände besser verstehen 🐴🌿
Du merkst, dass dein Pferd emotional aus dem Gleichgewicht ist – aber weißt nicht, wie du es unterstützen kannst?
Vielleicht ist dein Pferd sehr ängstlich.Es erschrickt schnell, wirkt unsicher, kann schlecht zur Ruhe kommen oder reagiert in bestimmten Situationen immer wieder mit Anspannung.
Vielleicht hat sich auch etwas verändert:
Ein Stallwechsel.
Ein neues Pferd in der Herde.
Der Verlust eines Pferdefreundes.
Eine längere Krankheitsphase.
Eine schlechte Erfahrung.
Oder du hast einfach das Gefühl:
„Mein Pferd trägt da etwas mit sich herum.“
Und du möchtest nicht nur versuchen, das sichtbare Verhalten zu verändern.
Du möchtest besser verstehen:
„Was könnte emotional dahinterstehen – und wie kann ich mein Pferd begleiten?“
Genau darum geht es in diesem Kurs.
Bachblüten verstehen statt einfach irgendeine Mischung geben
Du lernst alle 38 Bachblüten nach Edward Bach kennen und beschäftigst dich mit den unterschiedlichen emotionalen Zuständen, denen sie innerhalb der Bachblütenlehre zugeordnet werden.
Dabei geht es nicht nur darum:
„Welche Blüte nehme ich bei Angst?“
Wir schauen genauer hin.
Denn Angst ist nicht gleich Angst.
Unsicherheit ist nicht gleich Unsicherheit.
Und zwei Pferde, die von außen ein sehr ähnliches Verhalten zeigen, können sich emotional trotzdem in ganz unterschiedlichen Zuständen befinden.
Du lernst deshalb, genauer zu beobachten und zu unterscheiden, bevor du eine Bachblüte auswählst.
Die 38 Bachblüten und ihre emotionalen Themen
Im Kurs lernst du die verschiedenen Bachblüten und die ihnen traditionell zugeordneten Seelenzustände kennen.
Wir beschäftigen uns außerdem mit negativen Glaubenssätzen und emotionalen Mustern, bei denen die jeweiligen Blüten innerhalb der Bachblütenlehre eingesetzt werden.
Du erfährst, wie Bachblüten ausgewählt und angewendet werden und worauf du bei der Zusammenstellung achten kannst.
Und welche Blüte passt zu meinem Pferd?
Vielleicht stehst du nach der Beschreibung verschiedener Blüten irgendwann vor der Frage:„Das klingt irgendwie alles ein bisschen nach meinem Pferd – aber welche Blüte wähle ich denn jetzt?“
Auch dafür zeige ich dir eine zusätzliche Möglichkeit.
Wenn du bereits mit Kinesiologie arbeitest, kannst du innerhalb dieses Ansatzes den kinesiologischen Muskeltest als Körperfeedback nutzen, um eine passende Bachblüte bzw. Blütenkombination auszutesten.
So kannst du die Auswahl über deine Beobachtung und die traditionellen Beschreibungen der Bachblüten treffen und sie – wenn du möchtest – durch kinesiologisches Körperfeedback ergänzen.
Wichtig ist auch hier: Ein kinesiologischer Muskeltest ist kein wissenschaftlich validiertes diagnostisches Verfahren. Ich nutze ihn als ergänzende Körperfeedbackmethode.
Wenn du die Kinesiologie noch nicht kennst, ist das kein Problem. Die Auswahl der Bachblüten kann selbstverständlich auch anhand der im Kurs vermittelten emotionalen Zustände erfolgen.
Mehr als Bachblüten
Mir ist wichtig, dass du nicht einfach nur lernst:Problem X = Blüte Y.
Deshalb zeige ich dir zusätzlich weitere Ansätze, mit denen ich in meiner Arbeit emotionale Themen und negative Glaubenssätze betrachte.
Denn mein Ziel ist nicht, dass du dein Pferd anschließend mit einer Liste in der Hand analysierst.
Ich möchte, dass du beginnst, hinter das sichtbare Verhalten zu schauen.
Aus:
„Mein Pferd ist eben ängstlich.“
wird vielleicht:
„Wann genau entsteht seine Unsicherheit? Wie zeigt sie sich? Und was könnte mein Pferd in dieser Situation brauchen?“
Und genau dieser Blick kann verändern, wie du dein Pferd begleitest.
Das bekommst du
Du erhältst den kompletten Kurs im Videoformat, sodass ich dir die einzelnen Inhalte ausführlich erklären kann.Zusätzlich bekommst du die Inhalte als PDF-Datei zum Nachlesen und Nachschlagen.
So entsteht für dich eine kleine Werkzeugkiste, auf die du immer wieder zurückgreifen kannst.
Das Ziel dieses Kurses
Ich möchte, dass du dein Pferd nach diesem Kurs ein Stück differenzierter betrachten kannst.Nicht nur:
„Wie bekomme ich dieses Verhalten weg?“
Sondern:
„Was könnte mein Pferd mir mit seinem Verhalten gerade zeigen?“
Denn je genauer wir hinschauen, desto individueller können wir ein Pferd begleiten. Wichtiger Hinweis: Bachblüten gehören zu den komplementären bzw. alternativmedizinischen Ansätzen. Eine spezifische Wirksamkeit über Placeboeffekte hinaus ist wissenschaftlich nicht überzeugend belegt. Der Kurs vermittelt die traditionelle Bachblütenlehre und ersetzt keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Bei Schmerzen, deutlichen Verhaltensänderungen oder gesundheitlichen Auffälligkeiten sollte dein Pferd tierärztlich untersucht werden.
Zitat Vivian:
"Meine Erfahrung mit einer Bachblütenmischung aus Gorse und Star of Bethlehem
Zur Vorgeschichte:
Ich habe zwei Stuten. Ein Arabermix Pony(Lou), das seit 8 Jahren in meinem Leben ist und eine polnische Warmblutstute(Pandora), die seit 5,5 Jahren bei uns ist. Als Pandora zum ersten Mal in die Herde von 30 Stuten kam war für sie klar: Lou gehört ihr. Und NUR ihr. Sie ging mit zur Tränke, zum Wälzplatz, zum Gras, ganz egal. Sie stand stets neben Lou. Sie fing stark an zu kleben und es war schwierig die Lou ohne Pandora aus der Box oder von der Wiese zu holen, ohne dass Pandora sich vor Verzweiflung ernsthafte Verletzungen zuzog. Nach einigen Monaten war es möglich. Leider mussten wir mehrfach die Ställe wechseln. Bei jedem Umzug war das Problem wieder da. Selbst bei den zahlreichen Aufenthalten beim Tierarzt musste Lou sie immer begleiten, da sie weder im Hänger noch in der Praxis händelbar war. Es gab viele Situationen, in denen sie in Panik zurück zu Lous Box rannte. Aus der Reithalle, vom Gelände oder quer über den Hof. Der Tierarzt berichtete, dass Lou sogar jedes mal mit in den Untersuchungsraum musste, da sie sonst wieder zur Stallgasse lief. Als wir endlich in einen Offenstall umzogen, regulierte es sich schon nach zwei Wochen. Bis dahin rannte sie aber noch im Auslauf wiehernd Kreuz und quer. Danach war sie zum Glück entspannt. Aufgrund einer enormen Stallmietenerhöhung mussten wir leider erneut umziehen. Jetzt hatte ich natürlich große Sorge, dass die ersten Wochen oder sogar Monate wieder zur Tortur werden. Da sie auch noch anfällig für Magengeschwüre ist, wollte ich ihr natürlich jeglichen Stress ersparen. Also bat ich Gillian Nickel um Rat. Sie versorgte uns mit Bachblüten eine Woche bevor wir umgezogen sind.
Auf dem neuen Hof angekommen waren beide Pferde zwar aufgeweckt, aber erstaunlich ruhig. Es gibt dort Boxen, aber die Pferde dürfen das ganze Jahr auch 24 Stunden draußen bleiben. In der neuen Herde gab es kaum Reibereien. Bisher hatte Pandora es sich zur Aufgabe gemacht alle anderen Pferde von Lou zu trennen. Das war diesmal nicht der Fall. Nach einer Woche standen die zwei schon in unterschiedlichen Ecken des Auslaufs. Einige Tage später war es möglich Pandora im Auslauf zu lassen und Lou mit in die Stallgasse zu nehmen. Ohne Sichtkontakt. Pandora ging schon beim zweiten Mal nicht mehr mit zum Tor und wieherte auch nicht. Sie schaffte es ihre Boxennachbarin zu finden und in ihrer Nähe zu bleiben, bis Lou zurück kam. Das gab es bis jetzt noch nie!
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