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Warum wir unsere Hunde strafen, obwohl wir sie lieben

Ein ehrliches Webinar über Stress, Druck und die Momente, in denen wir nicht so handeln, wie wir es eigentlich möchten

Als dein Hund eingezogen ist, hattest du eine Vorstellung davon, wie du sein möchtest: geduldig, liebevolll, zugewandt, bedürfnisorientiert.


Du wolltest immer fair sein ruhig bleiben, Verhalten verstehen und nicht unterdrücken und vielleicht hast du dir sogar gesagt: Ich werde niemals laut werden.

Und dann kam der Alltag mit seinen herausfordernden Momenten:

Dein Hund bellt und springt in die Leine, wenn er andere Hunde sieht. Dein Hund knurrt den Postboten an und springt an Besuch hoch.
Er reagiert schneller, als du überhaupt gucken kannst.
Menschen schauen, schütteln den Kopf und geben kluge Ratschläge.

Oder vielleicht hörst du auch nur die Stimme in deinem eigenen Kopf, die sagt:
Du musst das doch in den Griff kriegen!

Und ehe du es richtig bemerkst, wirst du schärfer im Ton, lauter, strenger und ungeduldiger, als du es sein wolltest.

Du machst das nicht, weil du deinem Hund schaden willst, sondern weil dich die Situation überfordert, weil dein Nervensystem gestresst ist.

Danach fragst du dich:
"Warum passiert mir das immer wieder, obwohl ich es doch anders machen möchte?" Du verurteilst dich selbst, schämst dich und fühlst dich schlecht. 

Zwischen Liebe und Druck

Viele Menschen glauben, Strafe sei eine Frage der Einstellung, entweder man ist „für“ oder „gegen“ sie.

In der Realität ist es oft viel komplizierter, denn da sind nicht nur die eigenen Werte, sondern auch die Erwartungen an einen selbst und die Erwartungen anderer Menschen.

Vielleicht hat dir jemand gesagt, du seist zu weich, vielleicht hast du gehört, dass du auch „mal durchgreifen“ musst, dass Hunde klare Ansagen brauchen.

Solche Sätze prallen nicht an uns ab, sie setzen sich fest, sie rufen leise Zweifel hervor.
Manchmal entsteht daraus ein innerer Konflikt zwischen dem, was sich für dich richtig anfühlt, und dem, was dir als notwendig verkauft wird. Diesen Konflikt tragen viele still mit sich herum.

Warum Strafe sich manchmal „richtig“ anfühlt

Ein Teil, über den kaum gesprochen wird, ist das, was in uns selbst passiert.

Wenn ein Verhalten nach einer scharfen Ansage aufhört, entsteht oft sofort Erleichterung, der Druck und die Anspannung lässt nach. Die Situation beruhigt sich und das Nervensystem bekommt eine Pause. Und genau das kann Strafe für uns Menschen so verstärkend machen.

Dazu kommen andere Faktoren, die wir im Webinar genauer anschauen:

  • Wie sehr wir unsere Hunde unbewusst daran messen, ob sie „funktionieren“.

  • Wie unangenehm sich Kontrollverlust anfühlen kann.

  • Wie stark gesellschaftliche Erwartungen normales Hundeverhalten problematisieren.

  • Wie Dauerstress und emotionale Erschöpfung unsere Geduld schrumpfen lassen.

  • Warum wir Verhalten manchmal persönlich nehmen und uns angegriffen fühlen.

Auch die bekannten Argumente, die Strafen rechtfertigen, schauen wir uns an

„Man muss alle vier Lernquadranten nutzen.“
„Strafe hat noch keinem geschadet.“
„Das ist doch nur soziale Kommunikation.“
„Der Hund muss wissen, was er nicht darf.“

Was steckt fachlich dahinter?
Wo wird Lerntheorie verkürzt dargestellt?
Und an welcher Stelle dienen solche Aussagen eher unserer eigenen Beruhigung als dem Hund?

Du bekommst eine differenzierte, fundierte Einordnung – ohne Schwarz-Weiß-Denken.


Was kannst du konkret tun?

Du lernst Strategien für genau die Momente, in denen dein Nervensystem in den Alarmmodus rutscht.

Wir arbeiten sowohl auf der körperlichen Ebene, also mit Techniken, die dein Nervensystem in stressigen Situationen regulieren, als auch auf der gedanklichen Ebene, indem wir Bewertungen hinterfragen und neue Perspektiven entwickeln.

Du bekommst:

  • körperbasierte Soforthilfen für die Momente, in denen dein Verstand nicht mehr klar denken kann

  • kognitive Strategien für mehr innere Klarheit

  • konkrete Notfallpläne

  • und einen hilfreichen Umgang mit Situationen, in denen du doch strenger geworden bist, als du wolltest

Veränderung entsteht nicht durch Selbstvorwürfe, sondern durch Bewusstheit und Regulation.

Dieses Webinar ist für dich, wenn …

… du deinen Hund liebst und trotzdem manchmal an deine Grenzen kommst.
… du positiv trainieren möchtest, aber merkst, dass dir das in stressigen Situationen nicht immer gelingt.
… du dich durch Aussagen wie „Du musst härter sein“ verunsichern lässt.
… du einen ehrlichen, reflektierten Umgang mit diesem Thema suchst.


Das Webinar hat eine Länge von 2 Stunde 47 Minuten und du hast 4 Wochen Zugriff auf die Aufzeichnung.
Investition: 59 Euro


Vielleicht geht es nicht darum, immer perfekt zu reagieren, sondern darum zu verstehen, was in dir passiert und dir selbst mehr Handlungsspielraum und Verständnis zu geben.

Für dich.
Und für deinen Hund. 🧡

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