Bonus 2: Erzählwarte und Erzählperspektive
Erzählwarte und Erzählperspektive
Wo stehst Du, wenn Du erzählst?
Dieses Zwischenvideo ist wie ein kleines Flanieren vor dem eigentlichen Aufbruch.
Du musst hier nichts tun – nur lauschen, staunen und spüren.

Ich nehme dich mit in die Welt der Erzählperspektiven und zeige dir, wie stark sich der Ton, die Nähe und die Stimmung einer Geschichte verändern können – je nachdem, wo du als Erzählerin stehst.

Du entdeckst, wie sich der Satz „Es war an einem Sonntag“ ganz anders anfühlt als „Es war Sonntag“ – und warum es einen Unterschied macht, ob du deiner Figur zusiehst oder durch ihre Augen blickst. Ohne Theorieballast, mit vielen anschaulichen Beispielen wirst du ganz intuitiv verstehen, was Nähe, Distanz und „Kino im Kopf“ bedeuten – und wie du mit deiner Stimme dorthin findest, wo deine Geschichte wirklich zu Hause ist.

Ein sVideo, das dich auf deinen eigenen Anfang vorbereiten will. 
Lehn dich zurück, hör zu – und lass die Geschichten in dir schon ein wenig zu flüstern beginnen.
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Jetzt geht es weiter

Du weißt nun, wie unterschiedlich Geschichten klingen können – je nachdem, woher sie erzählt werden. Du hast gespürt, was Nähe und Distanz bewirken, und vielleicht ahnst du schon, welche Stimme deine Geschichte sprechen will.

In der nächsten Einheit geht es ans Eingemachte: Wir beginnen.


Du wirst erleben, wie aus all deinen Ideen, Figuren und Momenten ein echter Anfang entsteht – ein Satz, der trägt, zieht und öffnet. Wir schauen uns an, was einen Anfang lebendig macht, wie du Atmosphäre erschaffst und warum der erste Satz oft schon die ganze Geschichte in sich trägt.

Mach dich bereit, deiner Geschichte die Tür zu öffnen – mit deinem ersten Satz.