Wie schafft man es eine "Zusammenarbeitskultur" beim Hufemachen, Satteln, Putzen, Warten und allem Drumherum zu entwickeln, was am Putzplatz so passiert?

Es ist ein Dialog zwischen Pferd und Mensch, beide müssen gehört werden und ihren Teil zum Gelingen der Kommunikation beitragen.

Bei stressigen Hufbearbeitungen muss das Hufegeben ansich als letztes geübt werden (vielleicht ist es nach der Vorbereitung schon gar nicht mehr notwendig). Viel eher muss eine gemeinsame Sprache entstehen.

Der Kurs hilft genauso dem Pferdebesitzer dabei, sein Pferd auf die Hufbearbeitungs-Termine vorzubereiten, wie auch den Bearbeitenden. Ich schätze, es ist 50:50, Pferd und bearbeitende Person müssen dazu in der Lage sein, miteinander zu kommunizieren. Ein sehr gut vorbereitetes Pferd wird einen unterdurchschnittlich einfühlsamen Bearbeiter noch kompensieren können. Ein sehr einfühlsamer Bearbeiter kann ein ziemlich unkonzentriertes Pferd handeln. Ein Totalausfall auf einer Seite oder Problemchen auf beiden Seiten führen zu Stress und Verzweiflung. Wunderbar harmonisch, effizient und einfach ist es, wenn beide zusammenarbeiten.

Bei der Hufbearbeitung zeigt es sich oft am deutlichsten, aber die gleichen Prinzipien kommen auch bei allen anderen Situationen am Putz-/Anbindeplatz zum Tragen. Satteln, Putzen, Warten etc., mit den Inhalten dieses Kurses findet man in all diesen Bereichen zueinander und entwickelt "Zusammenarbeitskultur"!

Course plan

1 Einleitung
2 Bodenarbeit
3 Der Zusammenhang mit dem Anbinden
4 Die zwei Modi beim Anbinden
5 Anbinden üben im ersten Modus
6 Anbinden mit Interaktion (zweiter Modus)
7 Worauf es eigentlich ankommt - eine Erklärung
8 Hufemachen üben (ohne Hufbock) + Worte zur gemeinsamen Regulation
9 Hufemachen üben mit dem Hufbock + Erklärungen zur Regulation