Du weißt, wie du es willst.
Du weißt auch, wie du es nicht willst.
Und dann sagt jemand einen Satz in einem bestimmten Ton und drei Sekunden später machst du es trotzdem anders.
Du sagst z.B. Ja mit dem Nein noch im Mund.
Der Gedanke kommt danach, immer derselbe: Nicht schon wieder.
Und dann gibt es die andere Seite.
Jemand vor dir gerät in Aufruhr. Dein Kind, deine Klientin, dein Partner, jemand im Team.
Wut, Angst, Überforderung, Schmerz.
Und dein erster Impuls ist, dafür zu sorgen, dass es schnellstmöglich aufhört. Beruhigen. Trösten. Retten.
Das fühlt sich fürsorglich an. Ist es aber nicht.
In dem Moment, in dem du retten willst, sagst du dem anderen unbewusst: Du schaffst das nicht allein. Ich glaube nicht an dich. Du brauchst mich, damit es wieder gut ist.
Du übernimmst, was eigentlich seins ist: seine Fähigkeit mit sich selbst in Kontakt zu bleiben, auch wenn es intensiv wird.
Und wenn er es nicht schafft, wirst du wütend oder du willst nur noch raus.
Retter, Täter, Opfer. Das Dreieck finden wir überall, wo Menschen auf Menschen treffen: im Coaching, in der Elternschaft, im Team, in der Partnerschaft.
Ich habe meinen Mann jahrelang gerettet. Immer wieder aus Situationen, in denen er eigentlich selbst mit seinen Gefühlen hätte klarkommen müssen.
Nicht aus Liebe, sondern weil ich meine eigene Scham & Schuldvnicht fühlen wollte. Die Scham & Schuld ihn mit seinen Emotionen allein zu lassen.
Und die Angst, selbst blöd dazustehen, wenn bei ihm etwas schiefgeht.
Also habe ich ihn kompensiert. Jahrelang.
Und genau dadurch hat er es nie gelernt selbst für dich loszugehen.
Irgendwann bin ich vom Retter zum Täter geworden. Habe ihm alte Situationen vorgehalten.
Ich hab dir das doch so oft gezeigt.
Und gleichzeitig war ich wieder das Opfer, weil er es trotzdem nicht umsetzte.
Retter, Täter, Opfer. Nicht nacheinander, sondern gleichzeitig.
Das komplette Dreieck in einer einzigen Beziehung.
Beide Seiten, deine eigene Reaktion und das Retten, sind derselbe Ablauf.
Und er lässt sich nur an einer einzigen Stelle durchbrechen: bei dir selbst, in dem Moment, bevor du reagierst.
Nicht durch eine neue Technik. Nicht durch mehr Wissen.
Durch eine einzige Praxis, die man sich nicht anlesen kann, sondern nur trainieren.
Und am besten trainiert man sie gemeinsam, weil' dann leichte rund schneller geht.WAS WIR IN DEN CALLS MACHEN
Zuerst leite ich die Praxis an: ca. eine Viertelstunde, in der du übst dich auf dich selbst einzustimmen, live, mit meiner Stimme.
Danach der Hot Seat. Bis zu drei Menschen sitzen nacheinander mit mir im Gespräch, je zehn Minuten, über das, was bei ihnen gerade da ist, über die Situation, die sie immer wieder erwischt.
Alle anderen hören zu, und die meisten erkennen sich wieder.
WAS DRIN IST
- vier Live-Calls, samstags 10 Uhr, je ca. 60 Minuten: 3., 10., 24., 31 Oktober.
- Eine Teilnahmebestätigung falls du das möchtest.
- Die Kurzfassung des Workbooks "Der Autopilot Code", falls du es nicht kennst.
- 12 Monate lang Zugang zu den Aufzeichnungen
max. 20 Plätze.
Du kannst dir selbst nicht zusehen. Das ist der Grund, warum es weitergeht, obwohl du alles weißt.
Der Moment, in dem es kippt, liegt in deinem Körper ein paar Sekunden bevor der Zugriff weg ist und den findest du allein nur schwer.
Im Training sitzt jemand daneben, der ihn sieht.
Bei dir im Hot Seat, und bei den anderen, während du zuhörst.
Wer das einmal gesehen hat findet es in sich selbst wieder.
Und wer es bei sich sieht, sieht es bei jedem, der ihm gegenübersitzt.
HÄUFIGE FRAGEN
- Muss ich Coach oder Therapeutin sein? Nein. Das Training ist für alle, die Menschen begleiten, beruflich oder im eigenen Leben. Und für alle, die bei sich selbst immer wieder im selben Moment landen.
- Was, wenn ich einen Call verpasse? Jeder Call wird aufgezeichnet. In Full und Mit Klienten ein Jahr, in Light 24 Stunden. Die freie Woche um den 17. Oktober gibt dir Raum zum Nachhören.
- Wie viel Zeit brauche ich? vier Samstage je eine Stunde
- Ist das eine Therapie oder eine Ausbildung? Nein. Es ist angeleitete Praxis und Gespräch.
- Ist Wissen enthalten? Nein es handelt sich um ein Trainingsprogramm. Ergänzendes Wissen dazu findest du im Kurs 7 Tage Audioumsetzun.