Die Gegenwart ist von Krisen geprägt. Viele erleben, wie Verzweiflung sich ausbreitet – nicht als Ausnahme, sondern als Grundstimmung. Doch Verzweiflung ist kein Endpunkt. Sie zeigt, dass der Mensch das Unrecht, die Sinnlosigkeit, das Zerbrechen der Ordnung nicht einfach hinnimmt.

Entscheidend ist, ob sie uns lähmt oder aufrüttelt. Hoffnung entsteht nicht aus Naivität, sondern aus einer Haltung. Wer hofft, sieht die Wirklichkeit, aber er sieht sie anders. Er rechnet mit mehr, als gerade sichtbar ist. Die Tagung HOFFNUNG & VERZWEIFLUNG fragt, wie der Mensch in einer dunklen Zeit aufrecht bleiben kann. Wie man Denken und Handeln so ordnet, dass Zukunft wieder möglich wird. Sie richtet sich an alle, die spüren: Die Antwort auf die Verzweiflung ist nicht der Rückzug, sondern die Hoffnung, die standhält.


Der vertiefende Workshop knüpft daran an und lädt dazu ein, die innere Haltung zu stärken, die Hoffnung im Alltag ermöglicht.