„Mal hochfokussiert und voller Energie – dann wieder komplett blockiert.“ So beschreiben viele Frauen ihre Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)Störung (ADHS/ADS).

Aktuelle Zahlen aus dem Deutschen Ärzteblatt zeigen: Die Zahl der erstmaligen AD(H)S-Diagnosen bei Erwachsenen in Deutschland hat sich zwischen 2015 und 2024 fast verdreifacht. Besonders auffällig ist der Anstieg bei Frauen, die lange unterdiagnostiziert waren.


Gerade in den Wechseljahren können ADHS-Symptome erstmals auftreten oder sich deutlich verstärken. Hormonelle Veränderungen beeinflussen Neurotransmitter wie Dopamin – mit spürbaren Folgen für Konzentration, Reizverarbeitung, Emotionen und Stressresistenz.


Wir haben in unserem Webinar die Herausforderung ADHS in den Wechseljahren mit zwei Gynäkologinnen näher beleuchtet: Dr. Lea Köhler betreut viele Patientinnen mit ADHS, ihre Erfahrung ist, dass diese Patientinnen häufig nicht ernst genommen werden und das möchte sie mit ihrer Arbeit ändern. genauso wie Dr. Judith Bildau, medizinische Leiterin von wexxeljahre.


Dr. Lea Köhler hat in einem Vortrag zunächst einen Überblick über die Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten von ADHS gegeben und Fragen wie diese beantwortet:
  • Warum wurde ADHS bei Frauen so lange übersehen?
  • Wie unterscheiden sich ADHS-Symptome bei Frauen von „klassischen“ Wechseljahresbeschwerden?
  • Warum verschlechtern sich ADHS-Symptome in der Peri- und Menopause?
  • Welche Rolle spielen Östrogen, Progesteron und die Dopaminsteuerung im Gehirn?
  • Wann ist eine Diagnostik sinnvoll – und wie läuft sie ab?
  • Welche Rolle spielen Hormontherapie, Medikamente und nicht-medikamentöse Ansätze?
Nach dem Vortrag haben beide Ärztinnen zahlreiche Fragen der Teilnehmerinnen beantwortet.

Unser Webinar fand am 28. Januar 2026 statt.

Dauer 1:15 h
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Mehr Informationen zu unseren Webinaren findest du auch auf wexxeljahre.de