Vier Szenarien
Die vorherigen Abschnitte, waren sehr allgemein gehalten.
Jetzt schauen wir uns konkrete Fälle und Szenarien an! 


Prinzipiell lassen sich vier Krisenfälle unterscheiden. 

Das entscheidende Kriterium ist die Verfügbarkeit von

Infrastruktur:
  • z. B. Wasser, Strom, Supermärkte) 
  • professioneller Hilfe (z. B. Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz)
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Grün = Es besteht keine akute Gefahr, auch unvorbereitet kann die Krise gut überstanden werden.

Gelb = Es treten zeitnahe Probleme auf, die uns vor Herausforderungen stellen und unser normales Leben massiv einschränken.

Rot = Es können existenzielle Probleme auftreten, die zum Teil bedrohliche Ausmaße für die Umwelt und die eigene Gesundheit annehmen können.

Die Farben machen schnell deutlich, dass der Verlust der Infrastruktur fast in jedem Fall ein Problem darstellt.

Nicht jede Krise ist so scharf abgrenzbar wie das Diagramm darstellt bzw. sofort als solche erkennbar. Dies zu differenzieren und erkennen benötigt einen wachen Geist und ein bisschen Vorbereitung.

Beispiel zur Differenzierung
Beispielsweise ist eine kurzzeitige Evakuierung in eine Notunterkunft mit minimalem Aufwand zu organisieren und stellt eine sehr überschaubare Krisensituation dar.
Völlig anders verhält es sich bei einem Brand in der eigenen Wohnung oder gar einem Reaktorunfall oder einem Kriegsfall. In solchen Fällen ist die Gefahr sein gesamtes Hab und Gut zu verlieren extrem hoch. Gleichzeitig ist die Zeit für Vorbereitungen sehr knapp. 
Die Entscheidung ob man zu Hause bleibt oder flüchtet werden wir behandeln. Zuvor betrachten wir die wahrscheinlichsten Krisenszenarien.

Fazit

Die vier Fälle bilden die Szenarien ab die eintreten können und dessen Kritikalität in den jeweiligen Situationen ab.