Datum: Donnerstag, 12. Mai 2026
Zeit: 18:00 - 19:00
1 Fortbildungspunkt
Zwischen physiologischer Notwendigkeit und Belastungsgrenze
Entspannung ist bei neuroimmunologischen Erkrankungen kein Wellness-Faktor, sondern ein überlebenswichtiger Teil des Energiemanagements. Doch wie lässt sich das Nervensystem regulieren, wenn jede Anstrengung einen Crash auslösen kann?
In diesem kompakten, einstündigen Webinar beleuchten wir das Thema Entspannung aus klinischer und praktischer Perspektive. Wir trennen wirksame Strategien von leistungsorientierten Optimierungsmythen.
Inhalte des Webinars:
Warum klassische Entspannungsmethoden bei ME/CFS oft scheitern oder triggern können.
Modifikationen von Atem- und Körperarbeit, die die individuelle Belastungsgrenze (Pacing) wahren.
Wie Therapeuten und Betroffene die Grenze zwischen Regulation und Überforderung präzise identifizieren.
Realistische Ansätze ohne den Druck der „Selbstoptimierung“.
Pacing ist weit mehr als „ein bisschen langsamer machen“. Es ist die präzise Kunst der Energieregulation in einem System, das oft keine Fehler verzeiht. Für Menschen mit chronischen Erschöpfungssyndromen, Fatigue oder neuroimmunologischen Erkrankungen ist Pacing kein Lifestyle-Trend, sondern die einzige wirksame Methode zur Stabilisierung.
In der vierteiligen Webinarreihe PACING Prisma beleuchten wir das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln – fundiert, realistisch und frei von Optimierungsdruck. Wir schlagen die Brücke zwischen therapeutischer Evidenz und der gelebten Realität von Betroffenen.