Live-Gespräch am Sonntag, 7. September 2026
18:00 bis 19:30 Uhr, online
„Opfer“ ist zum Vorwurf geworden. Wer Verletzung benennt, gilt als zu sensibel. Wer sich wehrt, soll sich nicht so anstellen. Wer Härte zeigt, wird gefeiert.
Diese Verschiebung ist kein Zufall. Sie geht Hand in Hand mit dem Erstarken autoritärer Bewegungen. Und sie hat eine zutiefst rassistische Dimension.
In ihrem neuen Buch Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten (Ullstein, 2026) zeichnet Alice Hasters diesen kulturellen Wandel nach. Sie zeigt, wie Sensibilität als elitär abgetan und das Recht des Stärkeren als authentisch verklärt wird. Und sie hält dagegen. Mit Klarheit, mit Schärfe und mit der politischen Kraft der Verbundenheit.
An diesem Abend ist Alice Hasters zu Gast auf der Tupokademie. Gemeinsam mit Tupoka Ogette spricht sie über das Buch, über die Verbindungen zur rassismuskritischen Arbeit und darüber, was es heute bedeutet, verletzlich zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.
Im Anschluss an das Gespräch gibt es Raum für Fragen und Austausch.
Ein 90-minütiges Live-Gespräch zwischen Alice Hasters und Tupoka Ogette, mit anschließender Fragerunde und Austausch in einem moderierten Raum.
Montag, 7. September 2026
18:00 bis 19:45 Uhr
Online
Den Zugangslink bekommst du nach deiner Anmeldung per Mail.
Alice Hasters ist Autorin und Publizistin. Ihr Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten hat den deutschsprachigen Diskurs über Rassismus geprägt. Mit Maxi Häcke moderiert sie den Podcast Feuer & Brot. Anti Opfer ist ihr drittes Buch.
Die Tupokademie ist Tupoka Ogettes digitale Community für Menschen, die rassismuskritisch denken und leben wollen.
Ein moderierter Raum für Austausch, Lernen und Begegnung.
Mit deinem Ticket lernst du uns kennen und bekommst einen Eindruck davon, wie wir hier arbeiten.
9 Euro