Dauer: 61:53 Minuten
Dieses Kapitel des Video-Workshops „Das innere Theater und seine illustre Bühne“ befasst sich mit Träumen aus psychologischer Perspektive, ohne esoterische Deutungen oder symbolische Festschreibungen.
Träume werden als Ausdruck unbewusster Denk-, Gefühls- und Verarbeitungsprozesse verstanden. Sie stehen im Zusammenhang mit der Integration von Erlebnissen, emotionaler Regulation und der Verarbeitung innerer Konflikte. Thematisiert wird, in welcher Weise Träume Hinweise auf aktuelle Belastungen, Bedürfnisse oder ungelöste Themen geben können, ohne als eindeutige Botschaften interpretiert zu werden.
Vorgestellt werden unterschiedliche wissenschaftliche Zugänge zur Traumthematik, darunter die psychoanalytische Perspektive nach Sigmund Freud sowie neuere Ansätze der kognitiven Psychologie und Schlafforschung, die Träume unter anderem als Bestandteil von Gedächtniskonsolidierung und Emotionsverarbeitung begreifen.
Das Kapitel ordnet Träume als beobachtbares psychisches Phänomen ein und zeigt, wie sie im Rahmen strukturierter Selbstreflexion genutzt werden können, ohne ihnen eine übergeordnete oder determinierende Bedeutung zuzuschreiben.