Dauer: 47:42 Minuten

Diese Folge des Video-Workshops „Das innere Theater und seine illustre Bühne“ widmet sich familiären Dynamiken und deren Bedeutung für Erziehung und Beziehungsgestaltung.

Ausgangspunkt ist die eigene Kindheit als prägender Referenzrahmen für elterliches Handeln. Unabhängig davon, ob bewusste Gegenentwürfe zur eigenen Erziehung angestrebt, elterliche Vorbilder übernommen oder keine expliziten Leitlinien formuliert werden, wirken frühere Beziehungserfahrungen fort. Familiäre Muster werden dabei über Generationen weitergegeben und bilden ein implizites Erbe, das häufig unreflektiert bleibt.

Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit bewusster Auseinandersetzung mit diesen Prägungen, um Kindern eine tragfähige Balance zwischen Autonomie und Bindung zu ermöglichen. Im Fokus steht die differenzierte Betrachtung dieser Spannung zwischen Selbstbestimmung und Durchsetzungsfähigkeit einerseits sowie Kooperation, Verlässlichkeit und Zugewandtheit andererseits.

Die Einheit unterstützt die strukturierte Reflexion eigener familiärer Muster und erweitert das Verständnis für deren Einfluss auf das gegenwärtige Erziehungs- und Beziehungshandeln.

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