Dauer: 40:11 Minuten
Dieses Kapitel des Video-Workshops „Das innere Theater und seine illustre Bühne“ befasst sich mit depressiven Verstimmungen im subklinischen Bereich und deren Einordnung im Unterschied zu depressiven Erkrankungen.
Depressive Verstimmungen werden als zeitlich begrenzte Phasen von Niedergeschlagenheit, Traurigkeit und verminderter Antriebskraft beschrieben. Sie treten häufig im Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen, anhaltendem Stress oder inneren Konflikten auf und können mit Konzentrationsschwierigkeiten sowie reduziertem Interesse an gewohnten Aktivitäten einhergehen. Im Gegensatz zu einer Depression sind sie in der Regel weniger intensiv und klingen nach einer gewissen Zeit wieder ab.
Das Kapitel zeigt auf, wie solche Verstimmungen den Alltag dennoch spürbar beeinträchtigen können, insbesondere wenn geeignete Bewältigungs- und Reflexionsmöglichkeiten fehlen. Depressive Verstimmungen werden im Kontext des inneren Theaters als Ausdruck innerer Spannungen verstanden und dienen als Anlass zur differenzierten Selbstbeobachtung und Einordnung eigener emotionaler Zustände.