Die Arbeit mit dem Rebozo ist für mich pure Magie. Es ist, als würde ich mit jeder Faser dieses gewebten Tuchs einen uralten, universellen Schatz in meinen Händen halten. Der Rebozo ist nicht einfach nur ein Werkzeug – er ist ein Symbol für Verbindung, Regulation und tiefes Erinnern. Wenn ich mit ihm arbeite, spüre ich die Kraft und die Weisheit all jener Menschen, die vor uns gekommen sind. Er trägt Geschichten, Erfahrungen, Übergänge – und ich darf ihn nutzen, um Räume zu öffnen, in denen der Körper wieder in Kontakt mit sich selbst kommen kann.
Für mich ist die somatische Rebozo-Arbeit ein Schlüssel. Ein Schlüssel, der Türen öffnet zu unserem Körpergedächtnis, zu all den Schichten, die wir oft nicht spüren oder längst übergangen haben. Die sanften, rhythmischen Bewegungen, die er ermöglicht, erinnern uns daran, wie tief wir verwurzelt sind, wie sehr wir getragen werden – nicht nur von der Erde, sondern auch von Beziehung, von Berührung und von der Fähigkeit unseres Nervensystems, sich immer wieder neu zu orientieren.