"Ich stehe ja nicht morgens auf und nehme mir vor: Heute schreie ich mein Kind an."
Dein Kind schreit, wirft sich auf den Boden, haut, tritt oder dreht komplett durch.
Du nimmst dir fest vor: Heute bleibe ich ruhig.
Aber nach dem 5. Wutanfall wirst du doch wieder laut.
Du schreist zurück.
Und dann kommen die Schuldgefühle.
„Ich hätte es besser machen müssen. Warum schaffe ich das nicht?"
Wenn du wütende Kinder wirklich entspannt begleiten willst, reicht es nicht:
→ „ruhig bleiben zu wollen“ (während innerlich alles brennt)
→ das "richtige" zu sagen, damit sich das Kind beruhigt
→ nach jedem Wutanfall an dir selbst zu zweifeln
Das Problem ist nicht, dass du es nicht schaffst.
Sondern, dass die innere Verbindung zu dem fehlt, was in deinem Kind gerade wirklich passiert.
Deshalb erlebt dein Nervensystem den Wutanfall als Angriff – statt als Hilferuf.
Das ändert sich in dieser Challenge.