Sexualität, Intimität und Beziehung in der Ergo- & Physiotherapie – Eine Kurzfortbildung von 2,5 Stunden mit Katja Stolte, B.Sc. Ergotherapeutin & Ann-Kathrin Foß, Beckenboden-Physiotherapeutin.
Warum diese Fortbildung?
Sexualität gehört zum Leben – und damit auch in die therapeutische Praxis. Ob in der Psychiatrie, Gynäkologie oder Neurologie: Das Thema Sexualität begegnet Therapeut:innen täglich, wird aber häufig übergangen. Dabei ist Körperwissen Empowerment – für Klient:innen und für uns als Fachpersonen.
In dieser kompakten Kurzfortbildung zu Sexualität in der Ergotherapie und Physiotherapie erhälst du in 2,5 Stunden einen praxisnahen Einstieg: mit echten Fallbeispielen, einer Übung zum Mitmachen und einem fundierten Theorierahmen.
Für wen ist diese Kurzfortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Ergotherapeut:innen und Physiotherapeut:innen, die Sexualität als relevantes Therapiethema verstehen und in ihren Berufsalltag integrieren möchten – unabhängig vom Fachbereich und Erfahrungsstand.
Was dich erwartet:
Einführung
Wir stellen unsere jeweilige Perspektive vor – aus der Ergotherapie und aus der Physiotherapie. Gemeinsam führen wir in das Thema ein und zeigen, warum Sexualität in beiden Berufsfeldern mehr Raum verdient.
Dimensionen von Sexualität – ein fundierter Überblick
Sexualität ist mehr als Körperlichkeit. Wir geben dir einen Überblick über die zentralen Inhalte moderner Sexualpädagogik und sexueller Gesundheit: Traumasensibilität, Gendersensibilität, verschiedene Beziehungsformen, Sexualität im Kontext von Krankheit und Behinderung – und was das für deine therapeutische Arbeit bedeutet.
Zwei Fallbeispiele – Ergo & Physio
Du erhälst jeweils ein Fallbeispiel aus unserer eigenen Praxis. Praxisnah, ehrlich und mit direktem Bezug zu deinem Berufsalltag.
Übung zum Mitmachen - Aktives Lernen statt passivem Zuhören:
Eine gemeinsame Übung lädt dich ein, das Thema am eigenen Leib zu erfahren. Warum sprechen Fachpersonen Sexualität nicht an – und was verändert sich, wenn sie es tun?
Wir schauen gemeinsam hin:
Welche Hemmnisse, Unsicherheiten und Tabus halten dich davon ab, Sexualität anzusprechen? Und was gewinnen unsere Klient:innen und Patient:innen – und wir selbst – wenn wir es tun?
Das Ziel dieses Abschlussteils ist klar:
Du gehst aus dieser Fortbildung mit dem Wunsch und dem Wissen heraus, das Thema Sexualität aktiv in deine therapeutische Arbeit zu integrieren.
Was du mitnimmst:
∙ Ein fundiertes Verständnis von Sexualität als relevantem Thema in Ergotherapie und Physiotherapie
∙ Einen praxisnahen Überblick über Fachbereiche und Krankheitsbilder
∙ Konkrete Fallbeispiele aus der ergo- und physiotherapeutischen Praxis
∙ Den ersten Schritt: mehr Sicherheit, das Thema anzusprechen
Über die Referentinnen:
Katja Stolte, B.Sc. Ergotherapeutin
Katja verbindet ergotherapeutisches Fachwissen mit einem tiefen Verständnis für Sexualität als Betätigungsfeld. In ihrer Arbeit setzt sie sich dafür ein, dass Sexualität in der Ergotherapie den Stellenwert bekommt, den sie verdient.
Ann-Kathrin Foß, Beckenboden-Physiotherapeutin
Ann-Kathrin ist spezialisiert auf Beckenbodentherapie und bringt aus ihrer physiotherapeutischen Praxis täglich die Erfahrung mit, wie eng Körper, Sexualität und Wohlbefinden miteinander verbunden sind.
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